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Rauminformationen

Grundlage jeder Planung ist die umfassende Kenntnis der Ausgangssituation - die Bestandsanalyse mit Hilfe

  • ausgewählter Statistiken zu Strukturdaten für den jeweiligen Planungsraum und
  • eines umfassenden Rauminformationssystems mit Informationen über Bestand und Planungen (Raumordnungskataster)

Statistik

Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, Medien und alle Bürgerinnen und Bürger sind für ihre Planungen und Entscheidungen auf gesicherte Fakten angewiesen. Auch landespolitische Entscheidungsprozesse brauchen in Zeiten eines beschleunigten Wandels eine aussagekräftige Datengrundlage.

Die an Landes- und Regionalentwicklung beteiligten Stellen bedienen sich regionaler Untersuchungen und Bestandsaufnahmen des Amtes für regionale Landesentwicklung. Hier werden Strukturdaten aufbereitet, interpretiert und ausgewertet und vorliegende Basisdaten auf die regionale Ebene herunter gebrochen.

Die zugrunde liegenden Statistiken des Landes Niedersachsen führt das Niedersächsische Landesamt für Statistik.

Raumordnungskataster

Im Raumordnungskataster (ROK), das vom Amt für regionale Landesentwicklung geführt wird, sind alle raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen, die zum Beispiel auf Landesplanerischen Feststellungen, Planfeststellungen und Verordnungen beruhen, verzeichnet. Bespielhaft genannt seien hier der durch ein Raumordnungsverfahren festgestellte Standort einer Abfalldeponie oder die durch Planfeststellungsbeschluss rechtskräftige Planung einer neuen Bundesfernstraße.

Das Raumordnungskataster dient damit der fachübergreifenden Koordinierung von Planungen und Maßnahmen. Zudem bildet es die Grundlage vielfältiger landesplanerischer Entscheidungen wie etwa der Erarbeitung Regionaler Raumordnungsprogramme und der Durchführung von Raumordnungsverfahren. Bei der Erarbeitung ausführlicher Stellungnahmen zu Fachplanungen wird es ebenso herangezogen. Auf diese wesentliche Informationsquelle greifen Landesdienststellen sowie öffentliche und private Planungsträger zurück.

Das Raumordnungskataster wurde in der Vergangenheit auf der Grundlage der topographischen Karten im Maßstab 1:25.000 analog bearbeitet. Die Führung erfolgt nunmehr digital mit Hilfe des Geographischen Informationssystems (GIS). Vorteil ist die Möglichkeit der Ergänzung um andere digital vorliegender Datenbestände.

Das automatisierte Raumordnungskataster bietet neue Möglichkeiten in der Auswertung. So ist es beispielsweise möglich, durch die Verschneidung von raumbedeutsamen Flächennutzungen Konfliktbereiche flächendeckend für jeden beliebigen Planungsraum darzustellen. Die Inhalte des Raumordnungskatasters werden im „Fachinformationssystem Raumordnung" (FIS-RO) veröffentlicht.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Petra Wilken-Janssen

Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems
Theodor-Tantzen-Platz 8
26122 Oldenburg
Tel: +49 441 799-2612
Fax: +49 441 799-6-2612

www.arl-we.niedersachsen.de

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