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ROKK - Fortschreibung - Küstenschutz

Maßnahmen des Insel- und Küstenschutzes sind eine unverzichtbare Voraussetzung, um den Menschen in den sturmflutgefährdeten Lebens- und Wirtschaftsräumen unserer niedersächsischen Küstenzone eine verlässliche Sicherheit zu garantieren.

Die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels macht es notwendig, sich raumordnerisch langfristig vorausschauend und vorsorgend mit dieser Herausforderung zu befassen.

So gibt das Landes-Raumordnungsprogramm Niedersachsen mit seiner Änderungsverordnung vom 24.09.2012 den unteren Landesplanungsbehörden auf, in deren jeweiligen Kreisgebieten Flächen für die Kleigewinnung zum Küstenschutz als Vorranggebiete Rohstoffgewinnung vorrangig binnendeichs festzulegen. Kann keine ausreichende Flächensicherung binnendeichs erfolgen, sind Nutzungsmöglichkeiten entsprechender geeigneter Vordeichsflächen zu prüfen.

Aufgrund der langfristigen, über die üblichen Planungszeiträume der Raumordnung hinausgehenden Perspektive dieser Aufgabe ist die Frage des Materialbedarfs und der Materialverfügbarkeit ein wesentlicher Punkt, der ein gemeinsames, kreisübergreifendes planerisches Handeln bei der Bewältigung dieser Aufgabe erforderlich macht. Eine kooperative und konstruktive Zusammenarbeit ist dabei von maßgeblicher Bedeutung, um den insgesamt sehr vielfältigen Interessen und Belangen im Küstenraum Rechnung zu tragen.

Nach einer ersten, breiten Informationsveranstaltung, die sich an die zuständigen Behörden und relevanten Akteure richtete und am 04.04.2013 stattfand, wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die unter der Federführung des Amtes für regionale Landesentwicklung Weser-Ems ein abgeschlossenes Zwischenergebnis erarbeitete.

Am 16.11.2017 fand eine weitere Informationsveranstaltung statt, die sich wiederum an den erweiterten Teilnehmerkreis richtete. Es wurde der bisherige Prozess abgebildet und die gewonnenen Ergebnisse präsentiert. Beispielhaft legte die Regionalplanung dar, wie sie die Basisdaten verifiziertund weiter darauf aufbaut (siehe nebenstehende Infos).

Der erweiterte Teilnehmerkreis ist aufgerufen, seine Stellungnahme bis Ende 2017 vorzutragen. Die überarbeitete Entwurfs-Abschlussdokumentation nebst Karten und tabellarischen Übersichten wird dann dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutzzur Abstimmung und internen Ressortbeteiligung vorgelegt.

Die Endfassung der ROKK-Fortschreibung soll 2018 auf dieser Website veröffentlicht werden.


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