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380 kV-Leitung Conneforde-Cloppenburg-Merzen

Die Tennet TSO GmbH und die Amprion GmbH beabsichtigen die Errichtung einer Leitung von Conneforde (Gemeinde Wiefelstede, Landkreis Ammerland) über Cloppenburg nach Merzen (Samtgemeinde Neuenkirchen, Landkreis Osnabrück).

Der Bedarf dieser 380 kV-Leitung, die im Netzentwicklungsplan 2013 (NEP 2013) als Projekt P21 gelistet ist, wurde von der Bundesnetzagentur bestätigt. Im Bundesbedarfsplangesetz ist diese Leitung mit dem Endpunkt Westerkappeln (Nordrhein-Westfalen) verankert.

Der NEP 2013 ist im Vergleich zum Bundesbedarfsplangesetz das aktuellere Dokument. Mit dem dort vorgesehenen Endpunkt Merzen handelt es sich um eine Leitung, die ausschließlich durch Niedersachsen führt, so dass damit nicht die Bundesnetzagentur sondern die nach niedersächsischem Landesrecht zuständigen Behörde die Verfahren durchzuführen haben.

Der Nordteil dieses Projekts liegt im Netzgebiet der TenneT, für den Südteil im Bereich des Landkreises Osnabrück ist Amprion verantwortlich.

Am 07.04.2014 hat das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Absprache mit den Unteren Landesplanungsbehörden (Stadt Oldenburg, Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Oldenburg, Vechta und Osnabrück) die Zuständigkeit für das Raumordnungsverfahren für das o.a. Vorhaben gemäß § 19 Abs. 1 Niedersächsisches Raumordnungsgesetz (NROG) an sich gezogen.

Als ersten formellen Schritt wurde Mitte September 2015 der Umfang der notwendigen Planunterlagen in einer sogenannten Antragskonferenz mit den betroffenen Gemeinden, Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange erörtert. In diesem Zusammenhang wurden auch mögliche und sinnvolle Vorhabenalternativen diskutiert.

Auf Basis der Ergebnisse der Antragskonferenz wurde TenneT und Amprion am 20.11.2015 durch das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems der Untersuchungsrahmen mitgeteilt. Hierin hat die Behörde mitgeteilt, welche Varianten zu untersuchen sind und welche Informationen die Antragsunterlagen für das Raumordnungsverfahren enthalten müssen.

Nach Fertigstellung der Unterlagen wird das Raumordnungsverfahren eingeleitet werden.

Das Raumordnungsverfahren dient neben der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange (Kommunen, Fachbehörden, Verbände etc.) auch einer frühzeitigen Anhörung und Information der Öffentlichkeit. Bei den berührten Gemeinden werden deshalb die Verfahrensunterlagen zur Unterrichtung und Anhörung der Öffentlichkeit ausgelegt.

Weiter Informationen finden Sie auch auf den Internetseiten der Netzbetreiber:

www.netzausbau.amprion.net

www.tennet.eu

Antragskonferenz

Karten zur Antragskonferenz

Untersuchungsrahmen

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