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Raumordnungsverfahren (ROV) für die Entwicklung der Landkorridore der Offshore-Netzanbindungssysteme (O-NAS) mit den Netzverknüpfungspunkten Niederrhein, Kusenhorst, Rommerskirchen und Oberzier, „Windader West“, der Amprion Offshore GmbH

Die Amprion Offshore GmbH (Amprion – Vorhabenträgerin) plant vier weitere Offshore-Netzanbindungssysteme (O-NAS) in 2 GW-Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs- (HGÜ-) Technologie von der Nordsee bis zu den landseitigen Netzverknüpfungspunkten (NVP) Niederrhein, Kusenhorst, Rommerskirchen und Oberzier in Nordrhein-Westfalen zu realisieren.

Der südliche Streckenabschnitt der O-NAS liegt in Nordrhein-Westfalen im Zuständigkeitsbereich der Regionalplanungsbehörden bei der Bezirksregierung Münster, Düsseldorf, Köln und dem Regionalverband Ruhr.

Am 17.05.2023 habe ich in meiner Funktion als obere Landesplanungsbehörde die Zuständigkeit nach § 19 Abs. 1 Satz 4 NROG an mich gezogen, da es sich um ein Vorhaben von übergeordneter Bedeutung handelt, weil das Projekt von essenzieller Bedeutung für die nationale und europäische Energieversorgung ist.

Die Durchführung eines Raumordnungsverfahrens (ROV) erfolgt nur auf Grundlage eines Antrags nach § 15 Absatz 5 Satz 1 des Raumordnungsgesetzes (ROG) oder auf Grundlage einer Entscheidung nach § 15 Absatz 5 Satz 3 ROG. Die Vorhabenträgerin beabsichtigt, für das Vorhaben die Durchführung eines ROV zu beantragen.

Der Einleitung eines ROV geht gem. § 10 Abs. 1 NROG eine Antragskonferenz mit den wichtigsten Stellen, Vereinigungen und Verbänden voraus.

Die Antragskonferenz dient nicht der vorgezogenen Behandlung und Erörterung von Einwendungen und Stellungnahmen Betroffener. Ziel der Antragskonferenz ist es vielmehr, Inhalt und Umfang der Antragsunterlagen für das ROV, den Verfahrensablauf und den voraussichtlichen Zeitrahmen abzuklären. Hierbei sind auch Gegenstand, Umfang und Methoden der im ROV durchzuführenden Prüfung der Umweltverträglichkeit (UVP) zu erörtern. Im Rahmen der Antragskonferenz sind ebenfalls mögliche und sinnvolle Vorhaben-Alternativen zu diskutieren. Hierbei kann sowohl eine Betrachtung von weiteren Korridoren als auch der Verzicht auf eine raumordnerische Prüfung eines von den Vorhabenträgern vorgeschlagenen Korridors thematisiert werden.

In der rechten Spalte finden Sie die Dokumente, die die Vorhabenträgerin für diesen Termin erstellt hat.

Die mit dem Titel GIS-Shapes verfügbaren Daten enthalten ausschließlich Inhalte, die auch in den als pdf-Dokumente bereitgestellten Karten enthalten sind. Für die Nutzung der GIS-Shapes ist eine entsprechende Software/Programme erforderlich.


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