Niedersachsen verbindet Europa

Niedersachsen setzt mit einem neuen Förderprogramm auf mehr europäische Begegnung vor Ort: Dafür stehen mit „Niedersachsen verbindet Europa“ im Jahr 2026 eine Million Euro bereit, um kommunale und zivilgesellschaftliche Partnerschaften in Ober- und Mittelzentren zu stärken und neue Kontakte über Grenzen hinweg anzubahnen. Für die Landeshauptstadt Hannover ist ein Budget von 15.000 Euro vorgesehen. Die übrigen Oberzentren erhalten jeweils 14.500 Euro, die Mittelzentren 10.000 Euro.

Europa- und Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter: „Europa ist lebendig, wo Menschen einander begegnen, voneinander lernen und gemeinsam etwas auf den Weg bringen. Ob bestehende Projekte oder neue Impulse, das Land unterstützt seine Kommunen für mehr europäisches Miteinander vor Ort. Gefördert werden Vorhaben etwa im Bereich Bildung, Jugend und Senioren, aber auch Projekte aus Kultur, Sport, Freizeit und Wissenschaft. Es geht darum, die Menschen unmittelbar zusammenzubringen: Begegnungen, Austauschfahrten, gemeinsame Veranstaltungen oder Kooperationen zwischen Einrichtungen, die sich über Jahre tragen können. Auch Verbindungen zum Vereinigten Königreich wollen wir ausdrücklich weiter fördern, um die noch immer andauernden Folgen des Brexits abzufedern.“

Das Förderprogramm „Niedersachsen verbindet Europa“ startet zum 1. Juli. Es eröffnet die Möglichkeit, internationale Kontakte nicht allein aus Eigenmitteln zu stemmen, sondern mit Landesgeld abzusichern. Gerade kleinere und mittelgroße Städte könnten davon profitieren, wenn sie bereits über Partnerschaften verfügen oder neue Verbindungen aufbauen wollen. Gleichzeitig bleibt die Verwaltung bewusst auf die kommunale Ebene konzentriert, damit das Geld dort ankommt, wo die Projekte tatsächlich organisiert werden.

Die Mittel werden als budgetierte Förderung nach dem Niedersächsischen Kommunalfördergesetz (NKomFöG) gewährt.

Das Förderbudget muss bis zum 30. November 2026 beim zuständigen Amt für regionale Landesentwicklung abgerufen werden und die Mittel bis zum 30. April 2027verausgabt sein.


Eine Pressemitteilung der Niedersächsischen Staatskanzlei zum Förderprogramm finden Sie hier

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