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Zusammen statt allein! So klappt Kooperation in der Nordseeregion.

Die Norddeutsche Jahreskonferenz des Interreg Nordseeprogramms tagt am 12. November 2019 im Atlantic Grand Hotel in Bremen.


Transnationale Zusammenarbeit zwischen Partnerländern rund um die Nordsee - das europäische Förderprogramm Interreg VB steht für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum Europas. Wie es gelingt, wichtige Probleme im Kooperationsraum Nordsee zu lösen und gleichzeitig ungenutzte Potenziale stärker auszuschöpfen, zeigen die erarbeiteten Ergebnisse erfolgreicher Projekte.

Rund 150 Projektakteur*innen und Interessent*innen des Bundes und der vier Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein aus Wirtschaft, Verwaltung, Bildung und Forschung treffen sich am 12. November 2019 in Bremen zur Norddeutschen Jahreskonferenz des Interreg Nordseeprogramms.

In Vorträgen und Diskussionsrunden zu regionalen Effekten und Mehrwerten ausgewählter, beispielhafter Projekte zu den Themen Klimawandel, umweltverträgliche Wirtschaft und Innovation sowie nachhaltiger Verkehr werden erarbeitete Ergebnisse, innovative Denk- und Handlungsimpulse aufgezeigt und ist Gelegenheit zu einem regen Austausch gegeben.

Auch Weser-Ems-Partner, die immerhin in 40 % aller bisher genehmigten Projekte innerhalb des gesamten Kooperationsraumes Nordsee mitwirken, sind aktiv dabei. Da heißt es zum Beispiel in den Konferenz-Fachforen:

  • Innovativer Klimaschutz in unseren Häfen - mit gebündeltem Know-How zu Mehrwert für alle. Die Hafengesellschaft Niedersachsen Ports GmbH & Co KG (NPorts) zeigt in dem Projekt DUAL Ports, wie in Emden ein neues, intelligentes und innovatives Beleuchtungssystem installiert, verwaltet und überwacht wird; wie darüber hinaus hafenspezifische Nachhaltigkeitsstrategien erarbeitet und Maßnahmen umgesetzt werden.

  • Klimaveränderung, Meeresspiegelanstieg, Versalzung von Ackerböden - Innovation für Land und Leben. In dem Projekt SalFar geht es um die Entwicklung von Anpassungsstrate­gien für die Landwirtschaft und ein Umdenken innerhalb des Wasser- und Umweltmanagements. Das Ökowerk Emden ist in dem Projekt deutsches Feldlabor und erprobt, wie und welche Nutzpflanzen bei zunehmender Versalzung von Küstenregionen angebaut werden können.

  • Vorbereitet sein! Mehrebenensicherheit führt zu adäquatem Hochwasser- und Katastrophenschutz. In dem Projekt FRAMES ist die zu einem großen Teil unterhalb des Meeresspiegels liegende Wesermarsch Pilotregion. Die Jade Hochschule Oldenburg und der Oldenburgisch Ostfriesische Wasserverband (OOWV) gründeten ein Regionalforum: Barrieren zwischen den zuständigen unterschiedlichen Behörden und Sektoren wurden aufgehoben und gemeinsam kombinierbare, effektive Lösungen diskutiert und Bürger informiert.

Als Mittelpunkt der Konferenz wird es einen Marktplatz geben, wo Projektpartner an 20 Ständen informieren; im Gespräch, interaktiv und mittels Anschauungsobjekten.

Eine abschließende europastrategische Runde, bei der neben Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung auch eine Sprecherin der Fridays for Future-Bewegung vertreten sein wird, widmet sich der Frage, vor welchen konkreten Herausforderungen die Nordseeregion künftig steht, welche Themen entsprechend durch das Förderprogramm verfolgt und finanziell unterstützt werden sollten.
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