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Raumordnungsverfahren für die 380-kV-Leitung Wilhelmshaven2 – Conneforde mit der 380-kV-Leitung Wilhelmshaven2 – Fedderwarden der TenneT TSO GmbH

Die TenneT TSO GmbH plant zwischen den Netzverknüpfungspunkten Umspannwerk (UW) Wilhelmshaven2 und UW Conneforde sowie zwischen UW Wilhelmshaven2 und UW Fedderwarden den Bau jeweils einer 2-systemigen 380-kV-Höchstspannungsleitung. Das Vorhaben mit der geplanten Inbetriebnahme 2029 ist als Projekt P 175 in dem von der Bundesnetzagentur (BNetzA) bestätigten Netzentwicklungsplans für das Zieljahr 2030 (NEP-2030 von 2019) geführt. Im Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG, 02.06.2021) ist es mit der Nr. 73 genannt.

Die genaue Lage des neu zu errichtenden Netzverknüpfungspunktes UW Wilhelmshaven2 liegt derzeit noch nicht fest. Diese Planung ist nicht Gegenstand der Antragskonferenz/Raumordnungsverfahren.

Die Netzverknüpfungspunkte Fedderwarden und Conneforde sind bekannt; die Umspannwerke sind vorhanden.

Als ersten Schritt hat das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems die betroffenen Gemeinden, Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und anerkannten Naturschutzvereinigungen zu einer Antragskonferenz eingeladen. In diesem Termin wird zunächst die Erforderlichkeit eines Raumordnungsverfahrens besprochen werden.

In einem Raumordnungsverfahren werden alle sinnvollen Planalternativen nach einheitlichen und transparenten Kriterien unter Beteiligung von Kommunen, Fachbehörden, Verbänden und Vereinigungen sowie der Öffentlichkeit geprüft und auf ihre Raumverträglichkeit hin beurteilt.

Wenn ein Raumordnungsverfahren erforderlich ist, wird basierend auf der Abstimmung in der Antragskonferenz und den schriftlich eingegangenen Äußerungen der sachliche und räumliche Untersuchungsrahmen festlegt. Dieser ist Grundlage für die von der Vorhabenträgerin bei Einleitung des Raumordnungsverfahrens vorzulegenden Verfahrensunterlagen. Er beinhaltet neben den zu prüfenden Trassen- und sonstigen Alternativen, die Abgrenzung des Untersuchungsraumes sowie die erforderlichen konkreten Untersuchungsinhalte und -methoden.

Zur Vorbereitung der Antragskonferenz hat die Vorhabenträgerin die nebenstehende Unterlage mit einer Beschreibung des Vorhabens sowie möglicher Trassenvarianten sowie einem Vorschlag für den Untersuchungsrahmen zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt.

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