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Raumordnungsverfahren für die 380-kV-Leitungsverbindung zwischen Conneforde (Landkreis Ammerland) und Sottrum (Landkreis Rotenburg)

Hier: Abschnitt Conneforde (Landkreis Ammerland) -Elsfleth/West (Landkreis Wesermarsch) mit Anschluss in Huntorf


Die TenneT TSO GmbH plant eine Netzverstärkung und einen Netzausbau zwischen Conneforde, Elsfleth/West und Sottrum. Das Vorhaben dient der Erhöhung der Stromtragfähigkeit innerhalb Niedersachsens.

Das Projekt P119 mit den Maßnahmen M90 „Conneforde – Suchraum Rastede – Elsfleth/West mit Anschluss Huntorf“ und M535 „Elsfleth/West – Abzweig Blockland – Samtgemeinde Sottrum“ wurde von den Übertragungsnetzbetreibern erstmals im Netzentwicklungsplan (NEP) 2019-2030 beantragt und von der Bundesnetzagentur bestätigt. Die Maßnahmen sind als Vorhaben 56 seit 2021 im Bundesbedarfsplangesetz enthalten, womit die energiewirtschaftliche Notwendigkeit und der vordringliche Bedarf zur Gewährleistung eines sicheren und zuverlässigen Netzbetriebs festgestellt wurde.

Im Rahmen der Maßnahmen M90 und M535 soll die bestehende 220 kV-Leitung von Conneforde über Elsfleth West nach Sottrum durch eine neue 380 kV-Doppelleitung mit einer Stromtragfähigkeit von 4000 A je Stromkreis ersetzt werden.

Für die Maßnahme M 90 ist das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems für die raumordnerische Abstimmung zuständig, für die Maßnahme M 535 liegt die Zuständigkeit beim Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg.

Als ersten Schritt hat das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems die betroffenen Gemeinden, Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und anerkannten Naturschutzvereinigungen zu einer Telefon-/Videokonferenz eingeladen. In diesem Termin wird zunächst die Erforderlichkeit eines Raumordnungsverfahrens besprochen werden.

Für die Maßnahme M 535 führt das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg einen entsprechenden Termin durch.

In einem Raumordnungsverfahren werden alle sinnvollen Planalternativen nach einheitlichen und transparenten Kriterien unter Beteiligung von Kommunen, Fachbehörden, Verbänden und Vereinigungen sowie der Öffentlichkeit geprüft und auf ihre Raumverträglichkeit hin beurteilt.

Wenn ein Raumordnungsverfahren erforderlich ist, wird basierend auf der Abstimmung in der Telefon-/Videokonferenz der sachliche und räumliche Untersuchungsrahmen festlegt. Dieser ist Grundlage für die von der Vorhabenträgerin bei Einleitung des Raumordnungsverfahrens vorzulegenden Verfahrensunterlagen. Er beinhaltet neben den zu prüfenden Trassen- und sonstigen Alternativen, die Abgrenzung des Untersuchungsraumes sowie die erforderlichen konkreten Untersuchungsinhalte und -methoden.

Zur Vorbereitung der Telefon-/Videokonferenz hat die Vorhabenträgerin die nebenstehende Unterlage mit einer Beschreibung des Vorhabens sowie möglicher Trassenvarianten sowie einem Vorschlag für den Untersuchungsrahmen zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt.

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