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Regionale Ausstellung des Projektnetzwerks Ländliche Räume wandert von Cloppenburg nach Oldenburg - Eröffnung im Landesbehördenzentrum

Kooperation zwischen Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und Museumsdorf Cloppenburg


Der Landesbeauftragte Franz-Josef Sickelmann vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und Dr. Eike Lossin, Leiter Sammlung und Dokumentation des Museumsdorfes Cloppenburg, haben am heutigen Donnerstag im Landesbehördenzentrum in Oldenburg im Beisein des Hausherrn, Herrn Polizeipräsidenten Johann Kühme, die regionale Ausstellung „Gemeinwesen und Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen - Gestern, heute und morgen“ des Projektnetzwerks Ländliche Räume im Landesbehördenzentrum in Oldenburg eröffnet.

Die Ausstellung entstand in einer Kooperation zwischen dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems und dem Museumsdorf Cloppenburg und wurde erstmalig bis Anfang Januar im Museumsdorf gezeigt.

In der Ausstellung werden beispielhaft 13 Projekte gezeigt, die mit neuen Ideen und lokalem Engagement den heutigen Herausforderungen im ländlichen Raum in der Region Weser-Ems begegnen. Gleichzeitig bieten die Exponate des Museumsdorfs die Möglichkeit, auch einen Blick auf das soziale Miteinander in Dorf und Kleinstadt in der Vergangenheit zu werfen. Die Ausstellung ist bis zum 20. März in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr zu besichtigen. Das Landbehördenzentrum befindet sich am Theodor-Tantzen-Platz 8 in Oldenburg.

Landesbeauftragter Franz-Josef Sickelmann dankte dem Museumsdorf für die Möglichkeit, die Ausstellung ein zweites Mal in Oldenburg zu zeigen: „Es ist spannend zu sehen, wie weitgehend sich die Lebensbereiche in den letzten hundert Jahren verändert haben. Ich freue mich daher sehr, dass wir diese Ausstellung noch mal für einen Monat im Oldenburger Landesbehördenzentrum zeigen können.“

Abteilungsleiter Dr. Eike Lossin sagte anlässlich der Eröffnung: „Ich freue mich, dass die Ausstellung noch mal nach Oldenburg wandert und Themen wie regionale Identität und ländliche Räume soweit ausstrahlen. Dies macht deutlich, welche Bedeutung diese Themen für die gesamte Region haben.“

Das Projektnetzwerk Ländliche Räume, eine Gemeinschaftsinitiative des Landes Niedersachsen, des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, des Niedersächsischen Städtetages und des Niedersächsischen Landkreistages, bündelt Best-Practice-Beispiele im Bereich der Daseinsvorsorge erstmals auf einer Plattform – umfassend, strukturiert und frei zugänglich. Das Projektnetzwerk macht damit nicht nur gute Ideen für und in Niedersachsen sichtbar, sondern auch die Ansprechpartner und Verantwortlichen, die hinter den Erfolgen stehen.

Das Projektnetzwerk Ländliche Räume will den Austausch zwischen denjenigen Städten, Kommunen, Initiativen und Akteuren im ländlichen Raum fördern, die Best-Practice-Lösungen zu wichtigen Herausforderungen der Daseinsvorsorge suchen oder bereits umgesetzt haben. Dafür sind hunderte beispielgebender Projekte thematisch und räumlich verortet und mit ausführlichen Informationen zu örtlichen Herausforderungen, individuellen Ansätzen, zur Finanzierung, zu Projektträgern und Ansprechpartnern versehen worden.

Weitere Informationen zum Projektnetzwerk Ländliche Räume finden Sie hier:

  Bildrechte: Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems
Landesbeauftragter Franz-Josef Sickelmann (Amt für regionale Landesentwicklung Weser Ems, rechts) eröffnete zusammen mit Dr. Eike Lossin, Leiter Sammlung und Dokumentation des Museumsdorfes Cloppenburg (2. v. l.) die regionale Ausstellung des Projektnetzwerks Ländliche Räume im Lichthof des Landesbehördenzentrums in Oldenburg. Gäste der Ausstellungseröffnung waren u. a. Polizeipräsidenten Johann Kühme (links) als Hausherr sowie als Vertreter der Projektträger Kerstin Stölken (Monumentendienst, 2. v. r.), Bernhard Gorka (Mobiles Kino Niedersachsen, 3. v. r.) und Dr. Daniel Overheu (Klinikum Oldenburg, 3. v. l.).
  Bildrechte: Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems

Exponate des Museumsdorfs bieten die Möglichkeit, auch einen Blick auf das soziale Miteinander in Dorf und Kleinstadt in der Vergangenheit zu werfen: Mit dabei ist Fernseh- und Musiktruhe „Graetz Maharadscha“ von 1959.

Artikel-Informationen

20.02.2020

Ansprechpartner/in:
Olaf Klaukien

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